(Angaben zu Vorstand, Mitgliederzahl, Gemeinnützigkeit, etc. finden Sie im Impressum.
Auch die aktuelle Satzung finden Sie dort. Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert: 1.4.2014.)


Grundsätzliches

Der Verein Humana People to People Deutschland e.V. wurde im Januar 2005 gegründet. Er ist eigenständig und unabhängig (nicht parteipolitisch, nicht religiös gebunden). Satzung und Vorstandsmitglieder finden Sie im Menüpunkt Impressum. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Er ist Mitglied der internationalen Föderation Humana People to People. Die Föderation hat mehr als 30 Mitglieder mit Aktivitäten in mehr als 40 Ländern auf 5 Kontinenten.

Humana People to People Deutschland e.V. hat sich das Ziel gesetzt, durch gezielte Aktionen die Lebensbedingungen der Menschen in den ärmsten Teilen der Welt zu verbessern. Dies geschieht insbesondere durch folgende von Deutschland aus koordinierte Aktivitäten:

  - Geld- und Sachspenden
  - Bildungs- Informations- und Öffentlichkeitsarbeit
  - Vermittlung und Entsendung von Auslandsfreiwilligen


Unsere Arbeit

Derzeit arbeiten wir in den Ländern Simbabwe und Sambia eng mit den dort ansässigen Nichtregierungs-Organisationen DAPP Zimbabwe und DAPP Zambia zusammen (Abkürzung DAPP steht für "Development AId from People to People", also "Entwicklungshilfe von Volk zu Volk").

Ein entscheidender Vorteil in der Zusammenarbeit mit diesen Nichtregierungs-Organisationen liegt darin, dass die selbstständig organisierten Projekte mit den zur Verfügung stehenden Mitteln vergleichsweise viel ausrichten können. Die Durchführung der Projekte erfolgt stets in enger Zusammenarbeit und in Übereinstimmung mit den örtlichen Behörden.

Unser Name

Das Wort HUMANA besagt, dass uns das Wohl der Menschheit am Herzen liegt. Und zwar in vielen Sprachen: Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch etc. 'People to People' bedeutet: Völkerverständigung ist wesentlicher Bestandteil unseres Beitrags zur Entwicklung. Wir involvieren möglichst viele Menschen, hier wie dort. Wir mobilisieren die Menschen, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Wir stärken ihre Fähigkeiten.

Aus der Charta

Aus der Charta der Internationalen HUMANA People to People Bewegung, 1998:
"Die ungleiche Verteilung von Gütern wie Land, Geld, Nahrung und anderen Lebensbedürfnissen nimmt weiter zu, obwohl die Gesamtmenge der Reichtümer von Jahr zu Jahr steigt.
Politiker und Wirtschaftswissenschaftler sorgen sich um das rasante Wachstum der Weltbevölkerung. Die vergangenen 25 Jahre haben eine Bevölkerung mit mehr Reichen und Angehörigen der Mittelschicht und ganz bestimmt mehr sehr Armen produziert. Mehr von allen.
Die Strategie der gleichen Verteilung ist deshalb noch immer ein "Muß" für den überzeugten Humanisten.
Hunger, Millionen Heimatlose und regionale Kriege, deren Ursprünge vor allem in ethnischen Konflikten liegen, gehören in vielen Ländern zur Tagesordnung.
Entwicklung ist für das Wohl der Menschheit unverzichtbar geworden. Sie wird erreicht durch eine Serie von miteinander verbundenen Aktivitäten.
In den nächsten Jahren wird der Ausdruck ENTWICKLUNG in jeder Debatte über die Lebensumstände der Menschen eine zentrale Rolle spielen.
So auch in dieser Charta. Entwicklung ist das zentrale Anliegen, für das die internationale Bewegung HUMANA People to People ihre Kräfte des solidarischen Humanismus einsetzt.

Entwicklung

  • Es geht darum, neue Generationen hervorzubringen: mit goldenen Herzen, klarem Verstand und großer persönlicher Ethik - so daß humane Verhältnisse die inhumanen ersetzen können.
  • Es geht darum, die Demokratie zu stärken, die Produktion zu fördern, Handelsbeziehungen aufzubauen, Dienstleistungen zu generieren - und es geht darum, mit allen Gehirnen nachzudenken, um neue Mengen an know-how zu erschaffen.
  • Es geht darum, für den Transfer zu sorgen: von da, wo die Entwicklung weit fortgeschritten ist, nach da, wo sie erst beginnt oder gar abwesend ist.
  • Es geht darum, leistungsfähige Institutionen für Bildung und Gesundheit zu gründen.
  • Es geht darum, die menschlichen Beziehungen zu verbessern, in zeitgemäßer Weise und nach modernen Standards. Es geht um die Emanzipation jedes einzelnen Menschen auf der Ebene des persönlichen Glücks und in der Verantwortung für das Glück seines Nachbarn."

    Und wie immer, wenn es um Entwicklung geht, geht es um Fördern und Verhindern. Das Verhindern der Dehumanisierung der Gesellschaft, der Instanzen, der Dehumanisierung von Dir und mir. Es geht darum, die Humanisierung der Menschheit zu fördern, die einzige Kunstform, die das Glück für alle hervorbringen kann. Von schwarz-weiß zu regenbogenfarben. Vom Befreiungskampf zum Einsatz für Entwicklung.

    Unser Anliegen ist ein humanisierender Einfluss auf die globale Entwicklung - ist der Einfluss des Solidarischen Humanismus."