Friedensabkommen für Ost-Kongo-Gebiet

Am 24.02.2013 wurde in Äthiopien ein internationales Friedensabkommen für die Demokratische Republik Kongo und die Region unterzeichnet. Beteiligt waren der UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und die Vertreter von 11 afrikanischen Ländern, darunter Ruanda, Uganda und die DR Kongo.

Seit mehr als 20 Jahren leiden die Menschen im Kongo unter Krieg und kriegerischen Auseinandersetzungen. Das Land ist reich an Bodenschätzen, doch die Menschen leben großenteils in extremer Armut. Mehr als 5 Millionen Menschen sind an den Folgen des Kriegs gestorben, rund 3 Millionen Menschen sind Flüchtlinge.

Das Land nimmt den letzten Platz ein auf dem Human Development Index. Die Hälfte der Menschen sind jünger als 15 Jahre. Ein Drittel der Menschen können nicht lesen und schreiben. Zwei Drittel der Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sie haben keine Toiletten. 99% der Menschen haben keinen Strom. Ein Drittel der Kinder (das sind 7,6 Millionen Kinder) gehen nicht zur Schule. Ein Drittel der Grundschullehrer hat keine komplette Schulbildung, geschweige denn eine Ausbildung zum Lehrer. In dem Land, das 6-7 mal so groß ist wie Deutschland, gibt es nur 3.000 km asphaltierte Straßen.


HUMANA People to People Congo


Humana People to People Congo hat 2006 die Arbeit aufgenommen, etwa zur Zeit der ersten freien Wahlen. Inzwischen betreibt HPP Congo Projekte in den Provinzen Equateur, Katanga und Kinshasa. HPP Congo hat 125 vollzeit-Mitarbeiter/innen und 400 lokale Freiwillige. Jährlich werden 300.000 Menschen zur Hilfe zur Selbsthilfe mobilisiert.
HPP Congo betreibt 4 Projekte der Kinderhilfe /Dorfentwicklung für je 3.000 Familien, 3 Farmers Clubs Projekte für 4.750 Kleinbauern, 7 Second Hand Shops und eine Lehrerausbildungsstätte, an der zukünftige Grundschullehrer für die ländlichen Gebiete ausgebildet werden.