Darum!

Auslandsfreiwillige (Development Instructors) packen mit an, lernen eine Menge und helfen mit, die Zukunft zu formen.

Zeichen setzen

Die wichtigste Form der Hilfe ist, zu zeigen, was machbar ist. Mit einfachen Mitteln, Entschlossenheit, einem guten Plan und Ausdauer. Wir von Humana People to People können nicht alle Schulen bauen, die in einem Land wie Angola benötigt werden, auch nicht gemeinsam mit allen Hilfsorganisationen. Wir können nicht alle Kinder impfen oder alle benötigten Nahrungsmittel anbauen.
Alle Einwohner Angolas hingegen, in ihrer Gesamtheit und Vielfalt, können es. Wenn ein Prozess in Gang kommt, wo die Menschen sich ermutigt fühlen, Initiative ergreifen, wenn sie nach Jahren des Kriegs Vertrauen in die eigenen Kräfte und in die Zukunft gewinnen. Hierbei ist entscheidend, daß Zeichen gesetzt werden.
Das können wir tun.

Experten

Gelegentlich wird die Ansicht vertreten, daß nur Experten nach Afrika entsendet werden sollten - wobei unter Experten Personen verstanden werden, die sich spezialisiert haben. Idealerweise durch ein Studium und mehrjährige Berufserfahrung, möglichst innerhalb eines bestimmten Fachgebietes.
Nichts gegen Experten. Unsere Welt braucht Experten und Spezialisten. Aber wenn es darum geht, die Vision von einer Entwicklung, für die Ärmsten der Armen, nachhaltig und wirkungsvoll, umzusetzen - dann brauchen wir vor allen Dingen eine bestimmte Sorte von Experten, nämlich Experten im Mobilisieren der eigenen Kräfte der Betroffenen.
Damit sind nicht wieder andere Spezialisten gemeint (Richtung Pädagogik/Psychologie), denn nach wie vor geht es ja auch darum, daß Kinder geimpft und Jeeps repariert und Sprachgrenzen überwunden werden müssen, meist gleichzeitig, also müssen alle Fachbereiche herhalten, und jeder wird zum Allrounder.

Projektleiter

Die Projektleiter von Humana People to People sind Allrounder, und wenn sie sich auf etwas spezialisiert haben, dann darauf, mit Vielfalt umzugehen. Vielfältig sind die Problemstellungen vor Ort und die Lösungsmöglichkeiten, vielfältig sind die Vorstellungen der beteiligten Personen und deshalb auch die Projektbereiche.
Die Projektleiter sind oft über viele Jahre in den Projekten tätig. Sie kennen das Land und die örtlichen Gegebenheiten, sie pflegen die Kontakte zu den Partnern der Projekte. Sie gewährleisten Kontinuität inmitten von oft chaotischen Zuständen.

Probleme und Lösungen

Selbst die größten Probleme sind meistens nur eine Ansammlung von kleineren Problemen und die Lösungen sind simpel: wo Bäume gebraucht werden, müssen Bäume gepflanzt werden; Brunnen müssen gebohrt werden, wo es an sauberem Wasser fehlt.
Das wirkliche Problem ist, daß solche Aufgaben in beinahe überwältigender Anzahl existieren und ein riesiger Einsatz erforderlich ist, um sie zu bewältigen.
Es werden viele Leute gebraucht. Leute, die die Ärmel hochkrempeln und selbst mitanpacken, Leute, die andere dazu bewegen können, ihrem Beispiel zu folgen, Leute, die zeigen, daß etwas verändert werden kann.

Auslandsfreiwillige / Development Instructors

Seit Jahren entsendet Humana People to People deshalb Development Instructors aus Europa, USA und Japan nach Afrika. Tag für Tag und Seite an Seite arbeiten sie mit ihren afrikanischen Partnern zusammen. Gemeinsam stellen sie sich den Herausforderungen, erkennen und lösen Probleme, machen Erfahrungen, diskutieren, erleben lustige Situationen und unerwartete Schwierigkeiten und lernen Neues. In dieser Zusammenarbeit zeigt sich das Beste was Menschen haben können - nämlich das Herz auf dem rechten Fleck.
Die Development Instructors sind für 6-12 Monate im Land. Sie sind Brückenpfeiler der Völkerverständigung. Durch ihren ganz konkreten Einsatz helfen sie, die Arbeit vorwärts zu bewegen. Manche von ihnen bleiben, und werden Projektleiter.