Mokas zurück aus Mosambik

Mokas aus der Tchechei bzw. aus Tschechien war in Mosambik, am Projekt Farmers Clubs in Itocula in der Umgebung des Cashew Training Centers in Itoculo, Provinz Nampula. Sie war dort vom Oktober 2009 bis April 2010 und ist jetzt mit einigen aus ihrem Team für die Nachbereitung, das so genannte Camp Future, im HUMANA Tagungshaus in Berlin. Hier eine Kurzfassung ihrer Erfahrungen:

Zur Vorbereitung:
In den ersten 6 Monaten des Freiwilligenprogramms habe ich mich hauptsächlich durch die Teilnahme an Studien, Kursen und Exkursen sowie wohltätige Sammelaktionen auf die vor mir liegenden Aufgaben vorbereitet. Diese Tätigkeiten versetzen die Teilnehmer in realitätsnahe Situationen in denen sie ihre Kenntnisse sowie ihre sozialen Kompetenzen zeigen und verbessern können. Durch dieses Vorbereitungsprogramm wurde uns Teilnehmern klar, dass erfolgreiche Aufbauarbeit damit beginnt, sich selbst sowie seine eigenen Stärken und Schwächen kennen zu lernen und sie weiter auszubauen.

Zum Projekt Farmers Clubs:
Das Ziel ist, die Bauern/Bäuerinnen der Umgebung in moderner Landwirtschaft zu unterrichten, ihnen die Ambitionen und Visionen zu verleihen, wie man als Selbständige/r oder in Zusammenarbeit mit anderen Cashew anbauen kann. Auch soll die Plantage Überschuss erwirtschaften, einerseits, um sich selbst zu finanzieren und andererseits, um die Lebensumstände der Familien zu verbessern. Das Trainings Center für Cashew-Farmer wurde 1997 eröffnet und bildet jährlich 40 FarmerInnen in modernem Cashew-Anbau aus.

Hintergrund:
Landwirtschaft ist in Entwicklungs- ländern weltweit nach wie vor Hauptproduktionszweig. Millionen Bauern leben auf dem Land, das oft zu klein und zu karg ist, um ihre Familien zu ernähren. Ausbildung ist ein gutes Mittel, um das Budget der Familien aufzubessern und die Umwelt nachhaltig zu pflegen. Durch Ausbildung und Training, mit verbesserten Methoden und vereinten Kräften, können die Kleinbauern in Zukunft mehr zur Nationalökonomie beitragen.

HUMANA People to People betreibt spezielle Programme für die Kleinbauern. Das sind Programme, die nicht viel kosten, und die viele Bauern und Bäuerinnen mit einbeziehen und die lokalen Strukturen des Landes nutzen.

Mein Persönliches Fazit:
Ich bin nach Afrika gegangen um neue Dinge, Leute und Kulturen kennen zu lernen. Ich wollte meine Erkennt- nisse anbieten und helfen, Leuten zu helfen.
Jetzt, nach meinem Projekt in Mosambik, denke ich, dass ich von allem ein bisschen gemacht habe. Es war eine großartige Erfahrung, ein Teil von mir ist in Mosambik geblieben und ein Teil von Afrika wird für immer in meinem Herzen sein!

Mokas in den Gärten der Welt in Berlin-Marzahn.