Johnny Mary schreibt über sein Projekt in Botswana

Johnny Mary ist aus Frankreich, hat aber auch in Österreich studiert. Er war als Development Instructor an HUMANA People to People Projekten in Indien und Botswana. Über sein Projekt in Botswana schreibt er:

"Botswana ist zu 70% von der Kalahari-Wüste bedeckt. Dort ist das Klima trocken und die Erde ist sandig. Viele Waren kommen aus Südafrika. Die wichtigsten Handelsgüter und Aktivitäten Botswanas sind Diamanten, Mineralien und Safaris. Die Folge ist eine instabile und mangelhafte Nahrungsmittelproduktion. Die arme Bevölkerung Botswanas leidet vor allem unter Mangelernährung.

HPP Botswana bringt lokale Ernährungssicherheit

Eines der Schwerpunktprojekte von HUMANA in Botswana ist die Ernährungssicherheit. Es gibt keinen besseren Weg, Obst und Gemüse anzubauen, als es lokal zu machen. Deshalb entwickeln die Mitarbeiter und Freiwilligen von HPP Botswana Hinterhofgärten. In Gruppen von zwei bis drei Personen besuchen sie die Einheimischen durch eine „Tür zu Tür“ Mobilisierung und erklären die Vorteile des Anbaus ihrer eigenen Nahrung. Ökologischer Anbau ist billiger und einfacher, braucht aber in dieser Region der Welt viel Wasser. Sobald die Leute dies akzeptiert haben, werden sie in den gesamten Prozess miteinbezogen: Graben, Gießen, Entfernen des Unkrauts und Bauen eines Zauns. Ist der Garten angelegt ist, stellt HPP die Samen / Sämlinge zur Verfügung und Betreut die Projekte.

Wie ich mich als Freiwilliger fühlte

Ich war froh, Teil dieser Veränderung zu sein und für einige Monate die Leitung des Gemeinschaftsgartens zu übernehmen. Als ich das Lächeln auf den Gesichtern der Menschen sah, wurde mir klar, dass wir im richtigen Moment das Richtige tun. Uns und den Menschen beizubringen, ihren eigenen Garten im Hinterhof anzulegen, bleibt die schönste Erinnerung an mein Projekt. Wir waren alle froh zu sehen, dass wir nicht viel brauchen, um die Veränderung zu sein, die wir in der Welt sehen wollen. Einen Samen zu pflanzen bringt uns so viel. Die Leute luden uns immer zu einem Tee, einer Magwinya (einheimisches Gebäck) oder einem Gespräch ein, auch wenn wir nicht die gleiche Sprache sprechen. Viele Menschen unterstützten unsere Ideen und Projekte. Andere kamen zu Besuch, um Anregungen für die Umsetzung ihrer eigenen Projekte zu erhalten. Ich konnte sehen, dass das Netzwerk von HUMANA groß ist und alle Schichten der Botswana-Gesellschaft erreicht - und somit Tausende von Menschen im ganzen Land."